''Chau Tran''
© CHAU TRAN (QING LIAN)    ''Qing Lian''
© CHAU TRAN (QING LIAN)

CHAU TRAN, geboren 1949 in Süd-Vietnam als Sohn südchinesischer Eltern aus der Provinz Kanton, China.
Chinesischer Name Chen Ying Yi 陳英義, Künstlername QING LIAN 青濂.

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"Eine Reise von tausend Li beginnt unter Deinen Füßen" (Laotse)

Kreta, Griechenland - Reise 2000

In Asien, wo ich bis 1979 lebte, wissen die Menschen wenig über Griechenland. Einige asiatische Länder waren mit den USA kriegsverbündet und kämpften mit ihnen gegen die Kommunisten. Man hatte ständig Kontakt, trotzdem kennen die meisten Menschen in diesen asiatischen Ländern die USA auch nur oberflächlich. Die Menschen in Asien wissen aus ihrer Erfahrung eher mehr über die früheren Kolonieherrscher und Kriegsverbrecher, die ihr Volk als Sexsklaven missbrauchten, Menschenversuche im Namen der Medizin an ihnen vornahmen und die wehrlose Bevölkerung massakrierten. Andere Völker sind den Asiaten bis heute meistens noch fremd.
Ich möchte mit meiner ersten Reise nach Griechenland das Volk näher kennenlernen.



 


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2000, Als wir ankommen und die Hotelanlage betreten, hören wir einen Ton, der mir sehr bekannt vorkommt. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Dann sehen wir Zikaden, eine meiner Lieblings-Insektenarten, die ich nun nach ca. 35 Jahre wiedersehe. In der Jugendzeit, trotz des Krieges im Hintergrund, führte ich ein sorgloses Leben in Saigon. Beim Naturstudium fertigte ich Bleistiftzeichnungen auch von Insekten, wie z.B. Zikaden, Schmetterlingen usw. an. Der Vietnamkrieg wurde immer heftiger. In ihrer Verzweiflung oder um neue Waffen zu testen, haben die USA Agent Orange eingesetzt, um den Feind besser vernichten zu können (die Front der süd-vietnamesischen Befreiungs-Aktivisten, genannt VC, gesteuert vom kommunistischen Nord Vietnam). Seitdem hörte man keinen Sington mehr von Zikaden und auch von den Grillen, den Lieblings-Insekten meines älteren Buders. Die märchenhaften Stunden mit den Glühwürmchen konnte ich auch nicht mehr erleben. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Heute nach dem ersten Frühstück auf Kreta gehen wir aus dem Hotel und nach ca. dreißig Minuten werden wir von den ganzen Blumen dieses Feldes unter strahlender Sonne begrüßt. Diese Blumen habe ich in Vietnam nicht gesehen, die sah ich das erste Mal in China im Jahr 1996. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In den Dörfern in China und Vietnam hängen die Blumen oder Flaschenkürbis-Arten vom Holzgestell, stehen auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Garteneingangstor. Hier hängen die Weintrauben vor dem Souvenirladen, das erzeugt für die Touristen aus den großen Städten im Urlaub eine noch dörflichere Stimmung. Thomas soll vor diesem schönen Laden ein Andenken-Foto haben. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Es hängen nicht nur die Weintrauben sondern auch die Weinkrüge vor dem Laden. Wein zum trinken gibt es noch nicht, aber die Trauben sind schon da! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Nicht "Weiße Rosen aus Athen" sondern gelbe Rosen aus Kreta. Rosen hat man in Asien nie sonderliche Aufmerksamkeit geschenkt. Bei den Chinesen, hat man sich erst ca. Ende der 50er Jahre für Rosen interessiert, nach Bekanntwerden des chinesischen Schlagers "Mei gui, mei gui, wo ai ni/Rose, Rose, ich liebe dich". In Vietnam wurde erst Jahrzehnte später die Rose zum Symbol für die Liebe erklärt, aber die Liebe zur Mutter. Wenn man sich eine Rose ansteckt, heißt das: ich denke an meine Mutter. Viele vietnamesische Mütter haben viel mehr für die Familie geopfert und gelitten als die Väter. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Diese Blume hat den chinesischen Namen "纸花 (zhi hua)" und den vietnamesischen Namen "Hoa Giấy / Papierblume". So einen Blumenbaum in rot hatte unsere Familie auch auf der Terrasse vor unserem Haus am Fluß am Rand der Stadt Saigon. Sie blühen das ganze Jahr in glühend roter Farbe.
Nachdem die Kommunisten Nord-Vietnams die Republik Süd-Vietnam im Jahre 1975 überfallen hatten und Vietnam für vereint erklärt hatten, sympathisierte die neue Regierung mit der Sowjetunion und weigerte sich mit dem reformierten China zusammenzuarbeiten. Als Straf-Aktion für den undankbaren ehemaligen Kriegsverbündeten gegen die USA, war China über die Grenze der beiden Länder marschiert und hatte sich nach kurzer Zeit wieder zurückgezogen, um Vietnam zu warnen. (In China gab es zu Zeiten des Vietnamkrieges eine Hungersnot, trotzdem hatten die Chinese den Gürtel engergezogen und das kommunistische Vietnam ununterbrochen mit Nahrung und Waffen unterstützt).
Wir als Chinesen lebten in der ehemalig kapitalistischen Republik Süd-Vietnam. Obwohl alles Kapital vom neuen Regime beschlagnahmt wurde, Umerziehung und . . und . . und . . , wurden wir trotzdem als Spione für das kommunistische China verdächtigt. Viele, viele Chinesen in Süd-Vietnam und auch in Nord-Vietnam wurden verhaftet und es wurde nie wieder etwas von ihnen gehört.
Unsere Familie lebte unter dieser Bedrohung und ständiger Angst. Meine zwei älteren und meine zwei jüngeren Brüder sind im Jahr 1978 aus Vietnam geflüchtet. Ich wollte nicht mitgehen, weil ich mir sehr um meine Eltern und die jüngeren Geschwister Sorgen machte, doch nun musste ich die schlimmste Entscheidung meines ganzen Lebens treffen. Mein Vater sagte immer wieder: "Du musst gehen, man merkt, dass du überwacht wirst, erzähl deinen Geschwistern nichts davon." Natürlich durften meine Geschwister das vorher nicht wissen. Es war schlimm! Ich konnte sie nicht verlassen! . . . . . .
Zwei Tage später setzte ich auf dem Weg nach Haus mit einer Fähre über den Fluss. Als der Kahn in der Mitte des Flusses war, guckte der Ruderer der Fähre mal nach links, mal nach rechts und mir dann tief in die Augen. Er wiederholte das noch einmal. Ich fühlte, wie unter seinem alten und kaputten Hemd und der Hose das Blut durch seinen mageren, zitternden Körper floss. Nach 1975 sind alle dünner und magerer geworden, nur wer den Krieg gewinnt hat mehr zum Leben. Der Ruderer der Fähre versuchte noch einmal mir tief in die Augen zu schauen, dieses Mal ging sein Blick tief in meine Seele, plötzlich schoss es mir wie ein Licht durch den Kopf. Ich verstand nun, was er mir stumm vermitteln mochte: "Wieso bist du noch hier . . . . Du musst schon lang weg sein." Ich schaute ihm intensiv ins Gesicht und sah Tränen aus seine Augen rollen. Am anderen Ufer, bevor ich ausstieg, versteckte ich Geld, welches ich noch in der Hosentasche hatte, heimlich unter einem Holzplatz. Mit seinem Gesicht gab er mir Zeichen, um sich zu bedanken und ich verließ den Kahn.
Den Ruderer der Fähre kannte ich schon Jahrzehnte seit meiner Jugendzeit, vor 1975 hatten wir bei der Fahrt immer mal was zu erzählen und zu lachen. Nach 1975 war er wie stumm und taub, niemand bekam mehr ein Wort aus seinem Mund.
Im Mai 1979 begab ich mich auf den Fluchtweg. Ich mache mir später die Gedanken, ob der Ruderer noch lebte oder welches schlimme Schicksal er erlitten hatte. Eins weiß ich ganz genau, nach 1975 hat er mir das Schweigen beigebracht, damit er Antworten auf Fragen von "manchen Leuten" über mich nicht geben konnte.
Unser Haus wurde später auch beschlagnahmt, aber lebt der Papierblumenbaum noch? - Chau Tran (Qing Lian)



 


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2000, In Asien sieht man diese Hibiskusart selten, nur der Laternenhibiskus mit den langen Staubgefäßen wie hängende "Laternen" sind beliebt. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auf dem Feld sind die Wassermelonen sehr mager, der Boden ist trocken. Ist das der Grund dafür, dass die Melonen hier sehr, sehr teuer sind oder liegt es daran, dass der Supermarkt auf dem Weg zum Touristenstrand liegt? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein Haus wie im Märchen. . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . und auch hier ein Märchenhaus . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, "In der heutigen modernen Zeit möchten die Kinder ein Iphone geschenkt haben, anstatt eines Märchenbuches. Die Eltern sind machtlos. Wird es Märchen in Zukunft weiter geben?" "Ja, natürlich! Es wird immer Gegensätze in unserer Welt geben. Wie die Tao-Philosophie von Laotse, dem Erfinder des Prinzips Yin und Yang. Einer wird die moderne Technik lieben, einer wird das nicht mögen. Deswegen werden die Märchen nie verschwinden." Die Tao-Philosophie hat Qigong, Tai-Chi-Chuen, das Ernährungsprinzip zur Vorbeugung von Krankheiten um lange zu leben und die Akupunktur erfunden. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Blaue Farbe von Himmel und Meer, weiße Farbe von den Wolken, Grün von den Bergen, Brauner Ton von der Erde. Mit ein wenig Kreativität kann es einfach schöner werden. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein kleine Straße mit vielen kleinen Restaurants und am Ende ein Supermarkt, wo wir ab und zu Wasser holen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Flaschenkürbisse hängen von den Holzgestellen über der Straße. Ein wenig Dorfromantik. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der Palast von Knossos ist das Hauptziel dieser Reise. Hier vor einem der Eingänge. Ein Gedränge, aber wir haben hier nur ca. 30 Minuten zu warten, am Schloß Neuschwanstein habe ich mehr als 2 Stunden vor dem Eingangstor stehen müssen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Es gibt fast nur rekonstruierte Ruinen zu sehen! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Waren die Farben an der Mauer und an den Säulen früher auch so? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Waren die Griechen früher kleiner als heute oder sind die Palastdächer wirklich nicht so hoch? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Haben die Wandmalereien vor fast 4000 Jahre wirklich so ausgesehen? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Eine der Wandmalereien auf der rekonstruierten Mauer. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Man kann im Vergleich sehen, wie groß die Wandmalerei ist. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Halle der Doppelaxt! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der Thron!!! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, An den Säulen und Decken sind keine Malereien zu sehen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Man hat früher auch solch große Krüge brennen können. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Neukonstruktion mit altem Material. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der Thronsaal! Links der Eingang. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Im Saal ist der Thron aus Gips zu sehen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Schöne Wandfresken. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Gegenüber vom Thron führen Stufen zu einem sakralen Reinigungsbasin hinab. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Nochmal der Thron und die schönen Wandfresken. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein Rekonstruktionsversuch wie der Palast damals ausgesehen haben soll. Zu wieviel Prozent ist das real? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der ganze Palast, wie man ihn heutzutage sieht besteht aus rekonstruierten Ruinen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein Flaschenkürbis hängt am Eingang . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . des Café-Restaurants. Hier machen wir auch eine Zwischenpause. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Farbe und Form dieser Blumen ist ähnlich wie von Flieder und Glyzinien. Wie heißt dieser Blumenbaum? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Hier ist kein Mensch zu sehen außer uns beiden! Ein Ort zum Entspannen und die innere Ruhe kehrt zurück. . . . . . . . . . aber ich habe ein wenig Fernweh, als ich die Schiffe sehen . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . Eines schönen Tages, es war nicht so heiß, das ruhige Meer spiegelte die silbernen Tränen der Sonne. Die blauen Berge am Horizont schimmerten wie ein Seidenschleier der schönsten Frau im kaiserlichen Palast in China. . . . . . . . . . . . Vor meinem geistigen Auge ziehen plötzlich die Schiffe die Anker hoch und fahren mit den fröhlichen Matrosen zu einem neuen Hafen, wo viele Leute auf sie warten. Dort werden sie bei der Ankunft umarmt, sie küssen, tanzen, singen, trinken, essen, und lieben Tag und Nacht bis die Schiffe den Anker wieder lichten und mit den Matrosen wieder zu einem anderen Hafen fahren . . . . . . . . . . . . . . . Zuhause warten Geliebte, Frauen und Kinder der Matrosen. Sie stehen am Fenster, an der Tür, auf dem Balkon und schauen immer in Richtung Meer. Sie gehen fast jeden Tag zum Hafen, blicken zum Horizont und hoffen, daß die Schiffe wieder zurückkommen, aber mit ihren Geliebten, Männern und Vätern, die hoffentlich keine neue Heimat gefunden haben, um dort zu bleiben . . . . . . Die Matrosen sind schließlich damals auch bei ihnen in einem neuen Hafen geblieben. . . . . . . . Heutzutage, so habe ich in einem Dokumentarfilm gesehen, ist das Leben der Arbeiter auf einem Kreuzfahrtschiff ganz anders als man denkt!- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Zurück in unserem Hotelzimmer, ein Balkon mit Meerblick, das heißt für die deutsche Reiseagentur: "Der Balkon ist auf der Meerseite." Ob man das Meer sieht, ist eine andere Frage. Die deutsche Sprache ist wie man oft sagt kompliziert! Und wir haben Glück! Ein bisschen Meer ist doch zu sehen, wie im Foto. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Nach ca. eine Stunde Fußweg, sind wir an einem ruhigen Strand angekommen. Das Meer ist Türkis-Blau und in Verbindung mit dem Himmel eine Einheit. Die Vögel fliegen frei herum, die Menschen beschäftigen sich in gelassenem Tempo mit ihrem Bade-Tagesverlauf. . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . In diesem Moment winkt uns ein Liegestuhl nahe am Wasser: "Möchtet Ihr zu mir kommen? Wir können schöne Stunden zusammen verbringen! Ich möchte euch auch vom Meer erzählen" . . . . . . . . . . Mit dieser freundlichen Begrüßung gehen wir natürlich zu diesem Liegestuhl. Er nimmt unsere Sachen sofort in den Arm, wir machen es uns bequem für die Sonnenstunden unter dem Sonnenschirm. Der Liegestuhl erzählt, das er sehr viele Kontakte und Erfahrungen mit Menschen und dem Wetter der vier Jahreszeiten hat. Schlimm sind die Menschen, denn sie sind kaltblütig, arrogant, aufdringlich, hinterhältig, hochnäsig, überheblich, manche aber auch warmherzig, hilfsbereit und nett. . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . .Nach einer kurzen Atempause erzählt er mir mit leisem Ton: "Gestern Nacht ist das Meer zu mir gekommen und hat mich in den Arm genommen! Es ist sehr traurig, wütend und zornig zugleich. Das Meer erzählte, das die Menschen ihm gegenüber keinen Respekt zeigen, die haben es verschmutzt und verdreckt. Seine Kinder, die Meeresbewohner können nicht mehr atmen und außerdem werden sie mit moderner Technik in Massen gefangen und dann irgendwann weggeworfen weil sie nicht verkauft werden konnten. Dann erzählt es noch, dass Delfine und Wale seine guten Freunde sind! Die Delfine wurden massenhaft massakriert (Link 1, Link 2), die Wale wurden verfolgt und getötet (Link 3, Link 4)". "Warum?" " Für die Forschung . . . . . so ein Lüge." Der Liegestuhl erzählt weiter: "Das Meer wird die Menschen irgendwann nicht mehr dulden und mit einer Strafe antworten . . . . . . . . " - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . Plötzlich blendet Licht mein Gesicht, ich mache die Augen langsam auf, und sehe im Moment alles noch verschwommen. Thomas: "Du hast fast ein Stunde geschlafen!" Es war nur ein Traum! Ich erzähle ihm den Traum. Thomas: "Das ist fast real" . . . . . . . . Die Wirklickeit kann wie im Traum sein oder ein Traum ist die Darstellung der Wirklichkeit! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Eine interessante Pflanze. Es entsteht nach der Blüte kein Obst oder Gemüsse sondern ein Luftball, fast so groß wie ein Tennisball. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Diese Pflanze ist für mich sehr exotisch! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wie heißt diese Pflanze? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Knospe einer der Kürbisarten. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Kürbis, das Symbol des Reichtums. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Hier in Kreta ist auch die Heimat des Bananenbaumes. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wir haben diesmal ein schönes Café in der Nähe unseres Hotels entdeckt . . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . Auf der Terrasse einer Villa befinden sich die Sitzplätze mit viel Grün drumherum, außerdem ein blauer und ein roter Ara. Einen blauen Ara habe ich früher in der chinesischen Malerei gemalt, obwohl der Kakadu mein Lieblingspapageienvogel ist.- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Einfach, aber irgendwie . . . . . . . schön. Die Blumentöpfe spielen auch eine Rolle! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Das Haus ist in Wirklichkeit noch nicht fertig gebaut. Beim Flughafentransfer zum Hotel hat die Reiseleiterin uns erzählt, dass die Griechen keine Steuer zahlen müssen solange sie das Privathaus noch nicht fertig gebaut haben. In mancher Straße sehen die oberen Etagen der Häuser wie Ruinen aus, sie werden vielleicht nie fertig gebaut. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Diese Blume hat den chinesischen Namen "Ling Xiao Hua". - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auch dieser Hibiskus ist sehr schön! Die Natur ist so vielfältig! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Schön, dass sich der Besitzer zu den Farben dieser Haufassade und der Blumen Gedanken gemacht hat! Die Blumen spielen hier wieder ein wichtige Rolle. Das lenkt sogar vom unordentlichen Stromkabel an der Hauswand ab! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wir sind an einer Küste, wo auch Fähren und Kreuzfahrtschiffe zu sehen sind! Jeder Meter wird für das Touristengeschäft benutzt! . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . .natürlich auch für die tägliche Hygiene und Sauberkeit des Körpers, wie die aufgehängte Wäsche an der Markise des Restaurants zeigt (im Foto rechts). - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In diesem Restaurant nahe am Wasser mit dem entspannenden Geräusch des Meeres könnten wir noch mehr genießen, wenn das Essen nicht so . . la la . . wäre! Na klar! Der Ort und der Sitzplatz ist wichtig, man kann nicht alles gleichzeitig haben im Leben! Außerdem kommen die Touristen meistens nur einmal! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der Leuchtturm von Rethymno und der innere Hafen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In diesem Fisch-Restaurant haben die Gäste bestimmt gern Langusten gegessen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Neben dem Musicafe, ein Fisch-Restaurant, die Oktopusse sind noch am Leben! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Für die Decken-Dekoration hat man sich in diesem Restaurant Mühe gegeben, für das Essen vielleicht auch! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ich wollte gerade gehen, da sagt Thomas: "Es ist unscharf, nochmal" . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . dann habe ich zwei Andenken an den Leuchtturm von Rethymno. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Es ist schön, in einer ruhigen Gasse zu spazieren und wir entdecken immer etwas Neues. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Weintrauben hängen hier in der Fußgängerzone. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auch hier hängen die Weintrauben über den Weg. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Häuser hier können viel über sich erzählen! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Dieser noch gut erhaltene Brunnen ist ein Fall für den Denkmalschutz, ansonsten gibt es in Griechenland fast nur rekonstruierte Ruinen zu sehen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Diese Hausfassade hat vielleicht eine aufregende Geschichte! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In so einem Haus leben vielleicht nette Menschen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In einem dieser Häuser kann man Zimmer mieten. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Beim Gang durch diese Gasse ist es eine ständige Abwechslung von Licht und Schatten und von verschiedenen Pflanzen. Es ist ein schönes Erlebnis. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Am Ende des schmalen Ganges . . . . ein Lichthof. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Eine solche Gasse erinnert mich an Venedig, wo die Gassen tief in den touristenfreien Zonen liegen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, "Mei Ren Jiao / Schönheit Bananen" heißt diese Blume in chinesisch. Überall in Süd-Asien ist sie zu sehen, in verschiedenen Farben. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wir sehen hier die Knospe einer Kürbisart. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Diese Knospe blüht gerade auf. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Eine Art der "Hoa Giấy / Papierblume". - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Eigentlich haben wir geplant heute einen Tages-Ausflug nach Santorin zu machen. Nun sitzen wir hier in einem Fisch-Restaurant und genießen das Mittagessen. Vor vier Tagen waren wir in einem fast leeren Konditorei-Café, die Bedienung begrüßten wir in Englisch. Nachdem sie uns in Deutsch unterhalten gehört hatte: "Ah, ihr kommt aus Deutschland. . . . . . ." Nach einer kurzen Unterhaltung erfahren wir, dass sie griechischer Abstammung und in Deutschland aufgewachsen ist. Vor acht Jahren hat sie Urlaub in Kreta gemacht und ihren heutigen Mann, einen Konditor, getroffen. Die beiden verliebten sich auf den ersten Blick. Im folgenden Jahr kam sie noch einmal nach Kreta und beide haben sich entschieden zusammenzubleiben. Nach der Hochzeit eröffneten beide das Konditorei-Café und haben nun eine sechsjährige Tochter. Auf die Frage, wie wir Kreta finden, antworten wir: "Eine sehr schöne Insel. Wir wollten ursprünglich nach Santorin reisen, aber nun sind wir hier. Vielleicht das nächste Mal". "Für Santorin reicht es aus, einen Tagesausflug zu machen. Es gibt nicht viel zu sehen. Am besten sieht man die Insel vom Schiff aus. Außerdem hat die Insel ein Müllentsorgungsproblem. Berge von Müll liegen um die Stadt herum."
Auf dem Rückweg in der Nähe unseres Hotels wollen wir in einem Reisebüro die Tickets für die Fähre nach Santorin kaufen. Der Reiseagent: "Für Santorin reicht ein Tagesausflug nicht aus. Am Tag ist ein Gedränge von Tagestouristen und Passagieren von Kreuzfahrtschiffen, erst vor dem Sonnenuntergang kann man aufatmen, wenn die weg sind. Außerdem soll man den Sonnenuntergang in Santorin genießen, wunderschön. Ich habe hier zufällig ein paar supercoole Angebote für sie für ein paar Nächte auf der Insel. Greifen sie zu." Der Mann spricht mit uns und verhält sich so wie die Leute, die Touristen auf eine Verkaufsveranstaltung locken. Ich habe kein gutes Gefühl bei dem Gespräch. Ich stoße Thomas kurz an und sage, dass wir es uns überlegen wollen und gehen raus aus dem Reisebüro. Der Mann steht auf und ruft hinterher: "Ich würde sie gerne noch auf eine Tasse Kaffee einladen, bleiben sie noch einen Augenblick." "Nein, Danke!". Santorin, Santorin, wir werden irgendwann wegen der blau-weißen Häuser, Himmel, Wolken und Meer nach Santorin reisen, aber eher nach einer guten Planung. - Chau Tran (Qing Lian)



 


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2000, Klang der Natur! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Frei . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . und glücklich? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Solange wir keine weiten Ausflüge unternehmen, haben wir wieder Teatime in unserem Lieblingscafé. Wir gehen jedesmal die beiden Aras anschauen. Jedesmal wenn wir vor dem Käfig stehen, klettern die Vögel am Gitter herum und schreien, als ob sie uns sagen würden: "Hol mich heraus! . . hol mich heraus!" bis die Vögel irgendwie merken, dass wir Ihnen nicht helfen können, dann werden sie langsam ruhig. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Jedesmal wenn die Vögel schreien, und wir nicht helfen können, tut mir das so leid wenn ich das höre. . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ich gehe zu unserem Tisch Platz zurück und sage zu Thomas: "Die Käfige im Zoo sind schon zu klein für diese Vögel, und hier . . . . . . . . . schlimm!". . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . "Die sind so unschuldig!" sagt L., eine junge Frau Anfang 20. Sie begleitet ihre Mutter, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, im Urlaub. Die beide haben wir schon bei der letzten Teatime kennengelernt. Die Mutter: "Es gibt auch unschuldige Menschen, die in der Todeszelle sitzen und auf die Vollstreckung warten." "Wie? Wo meinen Sie denn?" frage ich. Die Mutter: "Ja! In den USA." L.: "Obwohl durch einen DNA-Test von heutzutage, haben Jura-Studenten bewiesen, dass diese zum Tode verurteilten Gefangenen unschuldig sind, wird der Prozess nicht wiederholt. Nur 0,0001 % wurde freigesprochen durch die Hilfe von sehr, sehr guten Rechtsanwälten und vielen Unterstützern von Demonstrationen." Die Mutter: "Wo gibt es noch Gerechtigkeit auf dieser Erde? Ich bin durch Ärztepfusch falsch operiert worden und jetzt muss ich mit dem Rollstuhl leben." L.: "Wir haben für eine Entschädigung gekämpft, aber wir haben wir bis heute noch keinen Cent gesehen!" Einer der Ara schreit plötzlich wieder und wir unterbrechen das Gespräch . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Es ist angenehm heiß heute. Wir bestellen noch etwas zu trinken und unterhalten uns noch eine Weile bis die Sonne sich von uns verabschiedet. L. ist vielleicht nicht so hübsch, aber sie scheint intelligent zu sein. Aufgrund des Problems ihrer Mutter studiert sie nun Jura und ist jetzt im 2. Semester. Ich drücke ihr die Daumen und wünsche viel, viel Erfolg in ihrem zukünftigen Beruf!- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Heute sind wir in Agios Nikolaus und besichtigen wegen Ihrer Bekanntheit die Agia Triada-Kirche, die orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Über dem Eingangstor sind drei Engel zu sehen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein Hafenbecken für Fischerboote in Agios Nikolaus. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Rund um den Hafen befinden sich zahlreiche Restaurants und Läden. Zu dieser Zeit sind noch keine einzigen Touristen in Sicht, außer wir beide. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, An einer Ufertreppe. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Klares Wasser, Farbenfrohe Fischerboote. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Hier auf Kreta werden Fische noch auf traditionelle Methode gefangen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Noch ein Blick zu Thomas, Thomas fühlt sich hier wohl! . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . .Diese Katze bestimmt auch. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auf der anderen Seite des Ufers sehe ich eine Kapelle. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Im Wasser, . . . . . . . . . . ein Lichtfeld. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wir haben uns entschieden, in diesem Hafen die Mittagsmahlzeit zu uns zu nehmen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, "Das Auge isst mit". Hier ist damit eher die Landschaft gemeint, nicht das Essen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Nicht weit vom Hafen hat man die Küste entlang alles total betoniert für Straßen, Hotels, Restaurants und Geschäfte. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Gut, dass die kostenlose Meerluft noch zu haben ist. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der einsame Schirm. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der ist vielleicht glücklich, dass er nicht bei den Massen am Strand ist! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Es ist Zeit für Tee. . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . und Kaffee. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Es ist nicht mehr so heiß, das Wasser wellt sich ein wenig durch den Wind, die kleinen Boote schaukeln, die Kinder konzentrieren sich auf ihre Beschäftigung . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . und wir, die Erwachsenen können mitfühlen, wie schön eine sorglose Kindheit ist.- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Thomas war einmal in San Francisco, ich zweimal, die steile Straße hier sieht vielen von dort ähnlich. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Überall gibt es Blumen und Pflanzen zu sehen, hier, Sonnenblumen neben dem Hauseingang. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Nachmittagspause. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Eine gelb-orange Hibiskus-Pflanze. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Kreter haben eine eigene Farbvorstellung, die mit dem Klima hier sehr gut zusammen passt, so wie die alten Holzhäuser in Key West/USA zu Hemingways Zeiten. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Es ist für mich fast perfekt, schöner geht es kaum! Dieses Restaurant. Außerdem, Blau ist eine meiner Lieblingsfarben, die Farbe der Hoffnung.- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auf der linken Seite des Restaurants, ein großer Grantapfelbaum, der auch viel Schatten spendet. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, An der Mauer: Kakteen-Arten und Weintrauben. Ich bin fast wortlos! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Heute landen wir in einer Marktstraße. Die Preise hier sind viel günstiger als woanders, wo es Touristen gibt. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Hier kann man gleich zwei wichtige Bedürfnisse des Alltags erledigen! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein großer Fisch wurde gerade zerlegt. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ich habe Lust zu kochen, wenn ich das hier sehe, habe aber hier kein Möglichkeit dazu. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auf diesem Markt haben wir einen Schusterladen gesehen. Wir schauen neugierig herein. Der alte Schuhmacher spricht uns an, was wir nicht verstanden haben. Dann zeigt er mit seiner Hand in Richtung des Ladens hinein und wir habe nun verstanden, was er meint.- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der jüngere Schuhmacher in dem Laden, wahrscheinlich der Sohn, versteht kein einziges Wort Englisch und Deutsch. Ich habe es noch mit drei chinesischen Sprachen und Vietnamesisch versucht und er hat den Spaß verstanden und gelacht. Eigentlich hatte ich vor, meine Schuhe nach der Reise nach Kreta zu entsorgen. Mit Handzeichen rät er mir, dass die Schuhe eine neue Sohle bekommen sollten und eine andere Stelle sollte noch genäht werden. Ich bin einverstanden. Nach ca. einer Stunde spazieren in Strandschuhen sind wir zurück, die Schuhe sind fertig und der Preis wie vorher abgemacht, nicht teuer! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wir sehen hier in Heraklion eine Kirche. Es ist die Kathedrale des Erzbistums von Kreta des Hl. Minas. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein Denkmal des Bischofs . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In der Kathedrale, an der Decke sind prachtvolle Wandmalereien zu sehen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wer wird hier dargestellt, Petrus? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In vielen Religionen, ob in Europa oder Asien zeigt man gerne wie reich und mächtig man ist. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In der Hauptstadt Kretas in Heraklion (auch Iraklion genannt) besuchen wir das Archäologische Museum. Hier zu sehen: Tongefäße mit gemalten Motiven wie Vögel und Fische. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Man kann an diesem Schmuckstück schon erkennen, dass Honig eine der Hauptnahrungsmittel der Griechen ist und sie oft mit Bienen in Kontakt sind. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auch meine Lieblingstiere. Hier als Wandmalerei. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Das berühmte Stiersprungfresko. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Drei Frauen in Blau, aus wenigen Bruchstücken rekonstruiert. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Rekonstruktion des Thronsaales! Wieviel von dem hier gezeigten war real? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Der Stierkopf. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein Vase aus Bergkristall. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auf dem Gelände des Museums können wir die Stadt von oben sehen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Am griechischen Kulturveranstaltungsabend nehmen wir natürlich teil.- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Auch die Gäste wurden zum Tanz eingeladen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Thomas hatte beim Abendessen nicht viel Hunger, jetzt hat er ein bisschen Appetit. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wenn ich in Asien erzähle, dass in Schottland und in Griechenland die Männer kurze Röcke tragen, werden sie sich dort kaputt lachen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein akrobatischer Akt, der Tänzer steht auf der Flasche und einem Glas. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, "He Huan / Zusammen freuen" heisst diese Blume auf chinesisch. Ein fröhlicher Tag beginnt für uns. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wir kommen heute in den Fischerboot-Hafen von Ierapetra. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Fischer-Boote in Kreta haben oft fröhliche Farben. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Eine Kirche mit luftigen Glockentürmen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Zur Mittagsmahlzeit entschieden wir uns für dieses kleine Restaurant. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Inhaberin ist gleichzeitig Koch und Bedienung. Sie wirkt sehr nachdenklich! Läuft das Geschäft nicht so gut? Die Sorgen sind in ihr Gesicht geschrieben. Denn das Restaurent ist leer und sie ist als einzige für alles zuständig. Vielleicht hat sie ein anderes Problem? In Vietnam sagt man: "Sorgen hat man immer, außer wenn man schon unter der Erde liegt." - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Die Farbrichtung dieses Restaurants sieht der meiner Webseite ein wenig ähnlich. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Das Essen kommt! Günstig und nicht schlecht. Die Köchin hat sich Mühe gegeben. Nach dem Essen machen wir noch einige Besichtigungen, dann sind wir zurück in unserem Lieblings-Café in der Nähe unseres Hotels. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Beim Frühstück auf der Hotel-Terrasse begrüßt die Sonne uns zu einem guten Tag. Ich habe das Gefühl, dass irgendetwas unerwartet Schönes noch kommen wird. Wir steigen in einen Linienbus, machen eine Inselrundfahrt, und steigen einfach an diesem Ort aus. Nach ca. fünfzehn Minuten spazieren, sehe ich schon in der Ferne, was ich nicht erwartet hatte. . . . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . "Gi Guan Hua / Hahnen-Kronen-Blüte" auf Deutsch Hahnenkamm (Celosia argentea cristata). Seit 1975 die Kommunisten Nord-Vietnams die Republik Süd-Vietnam überfallen hatten und Vietnam für vereint erklärten, habe ich diese Blume nicht mehr gesehen. Außerdem waren in der Zeit Blumen ein Luxus-Artikel, gepflanzt nur für die politische Oberschicht, für Partei-Veranstaltungen und zu Ehren der "Helden". Auch in Europa, USA, Australien und China habe ich sie seit 1979 nicht gesehen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, In China, sowie in Vietnam sieht man "Gi Guan Hua / Hahnen-Kronen-Blüte" fast nicht auf dem Hausaltar, im Tempel oder zu festlichen Veranstaltungen. In der Stadt sieht man sie auch selten. Ich sehe "Gi Guan Hua / Hahnen-Kronen-Blüte" eher im Dorf, meistens im Vorgarten von Häusern. . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . Sie wird auch sehr selten von Künstlern gemalt. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, "Gi Guan Hua / Hahnen-Kronen-Blüte" gibt es in verschiedenen Arten und Farben. Die rote Farbe habe ich am liebsten. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Für mich wirkt die Blume wie eine "Dame im Samt-Abendkleid"- Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Ein Porträt mit der "Dame im Samt-Abendkleid". - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Zuerst sehe ich hier auf Kreta die Zikade wieder und nun als zweites die "Dame im Samt-Abendkleid". Eine glückliche Überaschung für mich. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Fast überall sieht man an Cafés oder Restaurants Flaschenkürbisse hängen. Dieses Gemüse ist ein Symbol für ein gutes . . . . . .Geschäft? - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Diese Rose macht mich auf sie aufmerksam mit ihrem strahlenden Lächeln! - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Und die Azalee genießt in der Sonne die frische Brise vom Meer . . . . . . . . . . - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, . . . . . . . . . . genau wie diese gelben Blumen. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Wir sind heute spät aufgestanden, nach dem Frühstück sind wir an dieser fast menschenleeren Küste angekommen. Es ist schon Mittag. Vor uns eine Landschaft weit und breit aus Himmel und Meer. Wir setzen uns auf eine Bank und genießen was die Natur uns immer wieder schenkt. Das endlose Meer mit seiner Farbe erweckt in mir eine Hoffnung, wenn ich es betrachte. Im Moment habe ich die Hoffnung, dass es nicht mehr dauernd Krieg geben wird, so wie seit den letzten Jahrzehnten. Dass die jungen Menschen nicht mehr ihre Heimat verlassen und für den Krieg in andere Länder geschickt werden, weil wenn sie später noch lebend zurückkehren würden, wäre ihr eigenes Leben und das der Familie durch den dramtischen Krieg zerstört. Man kann alles hoffen, aber in diesem Fall liegt es in den Händen der Politik. - Chau Tran (Qing Lian)


 


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2000, Morgen fliegen wir nach Deutschland zurück, heute ist unser letzter Tag in Griechenland. Gestern abend beim Abendessen sind L. und ihre Mutter zu uns an den Tisch gekommen, um uns zu verabschieden. Wir haben uns noch in unserem Lieblings-Café verabredet. Zwei Menschen, die L. und Ihre Mutter kannten, waren auch dabei, ein Paar Mitte dreißig. Wir haben uns über Reiseerfahrungen unterhalten, dann die Lage der Weltpolitik heutzutage und die Umwelt usw.. L. sagt, dass wenn es ihr möglich wäre sie nach dem Jurastudium in die USA gehen würde. Mit den Jura-Studenten dort möchte sie unschuldigen Menschen, die in der Todeszelle sitzen, helfen. . . . . . . . Es war ein langer Abend!
Die Geräusche des Meeres sind heute irgendwie nicht mehr meditativ, sondern wie ein Seufzen und Klagen! Vielleicht, weil wir uns von ihm verabschieden müssen oder weil wir in den Nachrichten gehört haben, dass wieder ein Öltanker havariert und sein Öl ins Meer gelaufen ist. Das hat unsere Stimmung geprägt! - Chau Tran (Qing Lian)



 


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2000, Wir gehen heute nochmal die Zikade ansehen und Lebewohl sagen bevor wir morgen nach Deutschland zurückfliegen. . . . . . . . . . . Eins weiß ich: "Wenn man von der Zikade nichts mehr hört, die Glühwürmchen nicht mehr sehen kann, und die Bienen krank sind, dann hat unsere Welt eine schöne Seite verloren." - Chau Tran (Qing Lian)


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